Malerfirma Schwerin

Glossar

Hier finden Sie viele oft vorkommende Begriffe aus dem Malerhandwerk!

In unserem permanent wachsenden Lexikon wollen wir Klarheit in die Fachbegriffe aus der Welt des Malerhandwerks bringen. Hier finden Sie Begriffsklärungen zu allen Bereichen des Malerhandwerks und den Kategorien auf malerfirma-schwerin.de. Ausführliche und möglichst einfache Erklärungen zu den Begriffen sollen Ihnen dabei helfen, den Überblick zu behalten und bei aufkommenden Unklarheiten ein Nachschlagewerk nutzen zu können.

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Lexikon

Begriff Definition
Wandfarbe

Anstrichmittel, auch Anstrichstoffe oder Malstoffe genannt, sind flüssige bis pastenförmige und seltener pulverförmige Stoffe oder Gemische, die auf Oberflächen aufgetragen einen physikalisch trocknenden oder chemisch härtenden Anstrich ergeben. Nach DIN 55945 ist ein Anstrichstoff ein „flüssig bis pastenförmiger Beschichtungsstoff, der vorwiegend durch Streichen oder Rollen aufgetragen wird.“

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Voutenleuchten

Voutenleuchten sind Lampen, die im gewölbten Übergang zwischen Wand und Decke (Voute) installiert sind. Sie sind ein Element der Raumgestaltung mittels Licht (Innenarchitektur). Das diffuse Licht der Voutenbeleuchtung kann als Indirektbeleuchtung verwendet werden und erzielt den Effekt, die Deckenkanten eines Raumes aufzuhellen. Der Leuchtenkörper bestimmter Voutenleuchten bildet selbst die Wölbung (Voute). Viele der handelsüblichen Voutenleuchten sind mit stabförmigen Leuchtstofflampen bestückt, um gleichmäßig Licht abzugeben. Um Unterbrechungen in der Ausleuchtung zu vermeiden, werden auch vermehrt LED-Streifen eingesetzt, die passend zugeschnitten werden können.

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Synonyme - Voutenleuchte,Voute
Trockenbau

Trockenbau bezeichnet die Herstellung oft raumbegrenzender, aber nicht tragender Bauteile im Bauwesen, die durch Zusammenfügen industriell gefertigter Halbzeuge erfolgt. Es werden überwiegend plattenförmige Bauteile durch Nageln, Schrauben, Stecken oder Kleben verbunden. Auf den Einsatz wasserhaltiger Baustoffe wie Mörtel, Lehm, Beton oder Putz kann weitgehend verzichtet werden. Trockenbauarbeiten werden dem Ausbau des Gebäudes zugerechnet. Der Trockenbau grenzt sich insofern gegen den Betonbau, Mauerwerksbau und Lehmbau ab. Trockenbau ist eine Montagebauweise und zugleich eine Leichtbauweise. Die Trockenbauweise ermöglicht es, bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz und Schlagsicherheit flexibel und modular zu erfüllen.Trockenbau bezeichnet die Herstellung oft raumbegrenzender, aber nicht tragender Bauteile im Bauwesen, die durch Zusammenfügen industriell gefertigter Halbzeuge erfolgt. Es werden überwiegend plattenförmige Bauteile durch Nageln, Schrauben, Stecken oder Kleben verbunden. Auf den Einsatz wasserhaltiger Baustoffe wie Mörtel, Lehm, Beton oder Putz kann weitgehend verzichtet werden. Trockenbauarbeiten werden dem Ausbau des Gebäudes zugerechnet. Der Trockenbau grenzt sich insofern gegen den Betonbau, Mauerwerksbau und Lehmbau ab. Trockenbau ist eine Montagebauweise und zugleich eine Leichtbauweise. Die Trockenbauweise ermöglicht es, bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz und Schlagsicherheit flexibel und modular zu erfüllen.

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Synonyme - Trockenbauer,Trockenbau
Tapeziertisch

Ein Tapeziertisch ist ein zusammenklappbarer Tisch, der beim Tapezieren für verschiedene Arbeitsschritte benutzt wird. Er dient vor allem zum Einkleistern der zugeschnittenen Tapetenbahnen, daher sind die meisten Modelle ausgeklappt etwa drei Meter lang – so lassen sich Tapetenbahnen für normalhohe Räume komplett darauf ausrollen.

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Synonyme - Tisch
Raufasertapete

Raufaser (vor der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 und heute noch als nicht geschützter Handelsname des Erfinders und Herstellers: Rauhfaser) ist eine Form der Tapete mit einer ungleichmäßig strukturierten – und also „rau(h)en“ – Oberfläche. Sie wurde 1864 von dem Apotheker Hugo Erfurt (1834–1922) unter dem Namen „Rauhfaser“ erfunden. Zuerst diente sie als Dekorationspapier für Schaufenster und als Basispapier für Leimdrucktapeten. In der sogenannten Bauhauszeit der 1920er Jahre begann man, sie als Tapete bei der Innenraumgestaltung einzusetzen. Hugo Erfurt war ein Enkel des Papiermachers Friedrich Erfurt, der 1827 das Unternehmen Erfurt & Sohn in Wuppertal gegründet hatte, das heute weltweit der größte Produzent von überstreichbaren Tapeten ist und nach wie vor seinen Firmensitz in Wuppertal hat. Die Raufaser ist, gemessen an den Verkaufszahlen, der am meisten verbreitete Wandbelag in Deutschland.

Q4

Q4 – Die Vollverspachtelung

Erfüllt eine Oberfläche die Anforderung der Qualitätsstufe 4, ist diese vollflächig deckend überspachtelt oder abgestuckt. Der große Unterschied zu den vorherigen Qualitätsstufen ist, dass hier die gesamte Kartonoberfläche zusätzlich mit einer durchgehenden Spachtelschicht überzogen wird. Es erfolgt ein vollflächiges Überziehen und Glätten der gesamten Oberfläche mit einer Schichtdicke von mehr als 1 mm. Dadurch wird die maximale Ebenheit der Oberfläche erreicht. Möchte man auf einer Wand Metall- oder Vinyltapeten anbringen, ist diese Qualitätsstufe die richtige Wahl. Denn bei diesen Materialien können bereits kleine Unebenheiten in der Oberfläche für unerwünschte Schattenspiele sorgen. Auch Lasuren, Marmorierungen, glänzende Anstriche und andere Kreativtechniken erfordern eine vollverspachtelte Oberfläche.

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Synonyme - Q4
Q3

Q3 – Die Sonderverspachtelung 

Sind die Anforderungen an die Oberfläche höher, folgen nach der Grund- und Standardverspachtelung weitere Arbeitsschritte. Um die Oberflächengüte Q3 zu erreichen, werden alle Fugen und Stöße erneut breit überspachtelt. Zudem werden die Gipsplatten mit Spachtelmasse scharf abgezogen. Diesen Vorgang nennt man auch Porenverschluss. Um die Ebenheit der Fläche zu erhöhen, werden häufig Unterputzprofile oder Putzleisten eingesetzt. Nach der Sonderverspachtelung ist die Wand geeignet für fein strukturierte Oberflächenmaterialien wie Strukturtapeten, matte Farben oder Feinputz. 

Synonyme - Q3
Q2

Q2 – Die Standardverspachtelung

Andere Deckmaterialien bedürfen einer höheren Qualitätsstufe. Die Oberflächengüte Q2 beschreibt eine einheitliche, stufenlose Oberfläche ohne sichtbare Bearbeitungsabdrücke oder Grate. Hierfür werden die Fugen nicht nur grob verspachtelt, sondern bündig verschlossen.

Wie der Name bereits verrät, gleicht diese Qualitätsstufe einer Standardverspachtelung und eignet sich für durchschnittliche Oberflächenmaterialien wie Raufaser- und Vliestapeten oder verschiedene Dispersionsfarben. Aber auch Wandbeläge aus Keramik, Natur- und Betonwerkstein können auf standardmäßig verspachtelten Wänden angebracht werden.

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Synonyme - Q2
Q1

Q1 – Die Grundverspachtelung 

Eine Verspachtelung, die der ersten Qualitätsstufe entspricht, steht bei sämtlichen Trockenbauarbeiten an.  Sie beinhaltet das grundlegende Verspachteln von Fugen und Befestigungslöchern und das Abschlagen von überstehendem Spachtelmaterial.
Diese Art der Verspachtelung  entspricht in den meisten Fällen nur einer Vorstufe,  Bearbeitungsspuren bleiben sichtbar. Soll die verspachtelte Wand jedoch mit Fliesen oder Platten beklebt werden, ist diese Qualitätsstufe auch als abschließende Verspachtelung ausreichend.

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Synonyme - Q1
Laminat

Als Laminat (, von lateinisch lamina ‚Schicht‘) bezeichnet man einen Werkstoff oder ein Produkt, das aus zwei oder mehreren flächig miteinander verklebten Schichten besteht. Diese Schichten können aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Herstellung eines Laminats bezeichnet man als laminieren.

Synonyme - Laminat,Fußboden,Laminatböden,Bodenbelag
Fassade

Die Fassade (von frz.: façade, über ital.: facciata, ursprüngl. von lat.: facies: Angesicht/Gesicht) ist ein gestalteter, oft repräsentativer Teil der sichtbaren Hülle (Gebäudehülle oder Außenhaut) eines Gebäudes.

Synonyme - Fassade,Fassadengestaltung
Farbe

Eine Farbe ist ein durch das Auge und Gehirn vermittelter Sinneseindruck, der durch Licht hervorgerufen wird, genauer durch die Wahrnehmung elektromagnetischer Strahlung der Wellenlänge zwischen 380 und 780 Nanometern. Es ist der Sinneseindruck, durch den sich zwei aneinandergrenzende, strukturlose Teile des Gesichtsfeldes bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge allein unterscheiden lassen.In der Alltagssprache werden Farbmittel (farbgebende Substanzen) ebenfalls als Farbe bezeichnet, also stoffliche Mittel, mit denen die Farbe von Gegenständen verändert werden kann, so bei Malerfarben.Die Farbwahrnehmung ist eine subjektive Empfindung, welche nicht nur durch die Art der einfallenden Lichtstrahlung, sondern auch durch die Beschaffenheit der Augen, Empfindlichkeit der Rezeptoren und den Wahrnehmungsapparat bestimmt wird. Andere optische Wahrnehmungsphänomene, wie Struktur (Licht-Schatten-Wirkungen), Glanz oder Rauheit sowie psychische Effekte, wie Umstimmung oder Adaptation, sind vom Farbbegriff zu unterscheiden.

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